21. September 2020

Rock in Rio

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Rock in Rio

Immer wieder zu Mittag, groß, größer, am größten und auf nach Ipanema. 

Es hat damit angefangen, dass ich wieder einmal angerufen wurde und man mich fragte, ob ich nicht Musik für das größte Rock Festival der Welt „Rock in Rio“ in Rio de Janeiro schreiben möchte. Von meiner Überraschung mal ganz abgesehen, habe ich das Ganze erstmals für einen Witz gehalten.

ROCK IN RIO... 2 Wochenenden, 1,2 Millionen Besucher, 8 Bühnen, davon die Größte über 120 Meter breit! Jeden Tag ein riesiges Feuerwerk. Die Stars der Stars, mittendrin meine Musik und als Draufgabe noch den Strand von Ipanema.

Die ganze Geschichte gibt es unten.

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Teaser Rock in Rio 2017

Line Up Rock in Rio 2017

Rock in Rio 1

Ein Freund hilft ohne sein Wissen, eine englische Mittagsüberraschung und dazu 100 Drohnen.

Es begann im Herbst 2016 mit einem Anruf aus dem Büro des Bruckner Uniorchesters Linz, ob ich schnell mal in der Mittagspause zu einer Besprechung kommen kann. Die Information, die ich bekam, war sehr rudimentär, irgendetwas von Rock in Rio war die Rede, dazu hieß es, ich soll Orchester-Musik schreiben und mit dem Management von dort reden. Später stellte sich heraus, dass das Ganze von einem Anruf aus Brasilien an der Pädagogischen Akademie in Linz ausgegangen war. Es hat jemand nachgefragt, ob es möglich wäre, dort mit einem Orchester zusammenzuarbeiten. Ein Freund von mir, Rainer Lanzersdorfer, hatte dann diesen Anrufer an das Bruckner Uni Orchester verwiesen. Und so kam ich dann ins Spiel und saß nun in meiner Mittagspause vor einem Bildschirm und versuchte mich auf Englisch durch eine Besprechung zu schlagen. Und es ging dabei bloß um das größte Rockfestival der Welt „Rock in Rio“. Ich sollte dabei für die Choreografie der 100 Drohnen der Ars Electronica (den Spaxels) die Musik schreiben. Statt beim Mittagessen saß ich nun hier und sprach mit meinem etwas eingerosteten Englisch, mit einem der wichtigsten Komponisten Brasiliens Eduardo Souto Neto. Er schrieb den Song für Ayrton Senna und auch die „Rock in Rio Fanfare“, das musikalische Symbol des Festivals (siehe PDF), welche ich auch neu zu arrangieren hatte… so ändert eine Mittagspause alles… und eine Reise hat begonnen!

Rock in Rio 2

Eine Bühne mitten in der Welt, netter Besuch aus Brasilien und 20 Millionen Zuseher.


Nach einigen Wochen intensiver Arbeit, vielen Gesprächen und einiges an Abstimmungsarbeit mit den Spaxels war die Musik fertig geschrieben. Besonders stolz hat mich gemacht, dass der Komponist der Fanfare nicht nur meine Arrangements gut gefunden hat, sondern dass er geschrieben hat, dass alles was ich hinzugefügt habe, das Stück besser gemacht hat… Die Musik bestand aus drei Teilen. Als Hommage an Österreich habe ich einen langsamen Walzer für den Anfang geschrieben, gefolgt von einem Bossa-Nova, den ich als Verbeugung vor der wichtigsten Musik Brasiliens an dieser Stelle setzte.

Im Frühjahr 2017 kam zu Werbezwecken eine Delegation des Festivals nach Linz, um das Orchester und die Spaxels persönlich kennenzulernen. Aber auch um einen Teaser über den Auftritt der Spaxels zu drehen. Die Musik war gerade mal aufgenommen, aber nur sehr grob gemischt. Das musste als Playback für einen spektakulären Videodreh reichen.
In Neulichtenberg nahe Linz wurde mitten auf einem Hang eine große Bühne für das Orchester der Bruckner Universität Linz errichtet. Für das Spektakel waren nur ausgewählte Besucher informiert und zum Stillschweigen verpflichtet worden.
An einem wunderbaren Frühlingsabend flogen die Spaxels zum ersten Mal die Show mit der sie in Brasilien 1,2 Millionen Zuschauer begeistern. Dazu war meine Musik zu hören und eine Gruppe von Kameradrohnen umschwirrte das Bruckner Uni Orchester, um die ganze verrückte Stimmung einzufangen. An diesem Abend war das erste und das letzte Mal eine riesengroße Gitarre (Fender Stratocaster) als Symbol für das Festival „Rock in Rio" am Himmel über einer Wiese in einem kleinen Ort hinter Linz zu sehen.

Der Teaser lief im Hauptabendprogramm in Brasilien vor 20 Millionen Menschen... und die Reise war erst am Anfang!

Rock in Rio 3

15 Stunden Flug, Lichter in der Nacht und eine unglaubliche Bühne.


Am 10. September war es soweit, Aufbruch in Linz 18:00 Uhr... viele Wolken, ein bisschen Nebel, leichtes Nieseln und vor mir 15 Stunden Flug mit einem Zwischenstopp in Frankfurt. Mit ein bisschen Glück und Organisationstalent ist es mir gelungen einen Fensterplatz zu ergattern, und diese kleine Anstrengung wurde mir tausendfach belohnt. Denn der Nachtflug ging über weite Strecken an der Küste Afrikas entlang. Der Blick auf die Lichter der Städte war einfach atemberaubend. Ich war überrascht, wie lebendig es da unter mir war, so mitten in der Nacht an der Küste Afrikas... Und doch wirkte das Bild völlig anders wie bei einem Flug über Europa. Die Städte waren wie Lichtinseln in einer dunklen Welt.

Als ich am frühen Morgen gegen 4:50 Uhr endlich in Rio de Janeiro angekommen war, war das Erste das mir auffiel, der wunderbare Duft Brasiliens. Ich wurde von Harald (Chef der Spaxels) abgeholt, und wir sind ins Hotel gefahren. Ein wunderbares Hotel direkt am Festivalgelände. Als ich im Zimmer war, meine Koffer abgestellt hatte und meine wichtigsten Habseligkeiten auf dem Tisch lagen, konnte ich es einfach nicht glauben, dass ich nun in Brasilien war.

Aber noch unglaublicher war, dass vor mir ein Ausweis lag, der mir den Zutritt auf das gesamte Festivalgelände einschließlich aller Bühnen erlaubte. Welche Türen und welche Bilder sich dadurch tatsächlich vor mir auftun werden, konnte ich in diesem Moment nicht mit aller Fantasie erfassen.

Und deshalb machte ich mich, mit 15 Stunden Flug im Rücken, nach kurzer Rast auf den Weg zur Hauptbühne...
Was für ein Monster, was für ein Wahnsinn... über 120 m breit und 40 m hoch!

Gerade mal in Brasilien angekommen und schon wieder unterwegs... was für eine Reise!

Rock in Rio 4

Eine berühmte Strandpromenade mit einem genialen Muster, ein einsamer Mann mit Besen auf der Bühne und die surrenden Flieger beginnen zu leuchten.

Endlich gings zum Strand, aber nicht zu irgendeinem Strand, sondern zum berühmten Stand von Ipanema... auf der Standpromenade flog die stylischen, weißen  Aussichtstürme der Rettungsschwimmer am Autofenster vorbei… dazwischen fiel der Blick auf den wilden Atlantik mit den strahlendblauen Himmel darüber… und irgendwie schwang dabei in meinem Kopf die ganze Zeit die Melodie von Antonio Carlos Jobims berühmten Song „The girl from Ipanema“… dann endlich die kühle frische Brise vom Meer um die Nase herum und unter den Füßen die berühmte Strandpromenade… Das Mosaik aus den 60ern, die stylische Ikone, die auf tausenden Postern abgebildet ist, endlich unter den Turnschuhen zu haben, ließ erahnen, was Jobim dazu brachte, den Song über das Mädchen von Ipanema zu schreiben. Ich dachte an die Textzeile „When she walks she's like a samba“ und mir wurde klar, mit dem coolen schwarz-weißen Muster des Bürgersteigs unter den Füßen, dem Rauschen des Meeres in den Ohren und der exotisch-duftenden Brise, die um die Nase weht, kann man nicht anders, als das Lebensgefühl des Sambas in den Füßen zu haben.  Ein wildes Meer mit hohen Brechern, die wärmende Sonne und die nackten Füße im Sand… und das am Strand von Ipanema, was für ein Traum.

Am Abend wurde es das erste Mal konkret. Der erste Soundcheck bei der Hauptbühne. In voller Beleuchtung sah dieses 140 Meter breite Monster noch viel beeindruckender aus. Die Techniker arbeiteten an der Lichtshow. Ständig blitzten die computergesteuerten Scheinwerfer durch die Nacht (moving heads). Irgendwann hörte ich die ersten Takte meiner Musik und beim Blick zur Bühne sah ich die kleine schwarze Silhouette eines Bühnenarbeiters, der im Takt meiner Musik mit dem Besen tanzte. Es war ein unbeschreibliches Gefühl. Fast allein vor der riesigen Bühne mit der gigantischen Anlage zu stehen und endlich in der vollen Dimension zu hören, woran man so lange gearbeitet hat. Als ich dem Cheftontechniker am überdimensionalen Mischpult einige Soundwünsche äußerte, war ich froh, dass die Sprache der Musik überall einigermaßen verstanden wird, denn mit Englisch allein hätte ich gegen sein Portugiesisch keine Chance gehabt.

Noch völlig aufgelöst, euphorisiert und glücklich machte ich mich auf den Weg zurück zum nah dem Festivalgelände gelegenen Hotel. Dabei kam ich am Flugfeld der 100 Drohnen, den „Spaxels“, vorbei. Es wurden gerade von den Ars-Electronica-Technikern ein Testlauf der Showchoreographie am Boden durchgeführt. Hinter mir hörte ich noch den Soundcheck und vor mir lagen die 100 surrenden und blinkenden Drohnen und ließen erahnen, welches Spektakel demnächst über den Köpfen von 250.000 Besuchern stattfinden wird.  Auf den letzten Schritten zum Hotel wurde mir erst so richtig bewusst, welche Dimension das alles hat.

Nur noch wenige Tage bis die richtige Show begann. Was ich noch nicht erahnte war, dass ich bis dahin noch ein nächtliches Interview auf Englisch um zwei Uhr in der Früh für das brasilianischen Hauptabendprogramm, viele Stunden am Meer und einen Ausflug zur berühmten Christusstatue am Berg Carcovado vor mir hatte... die Reise wird spannend!

Rock in Rio 5

Die coolste Seilrutsche der Welt, ein Feuerwerk für 250.000 und Panik wegen fallender Sterne.

Freitag, 15. September 2017, es war so weit. Das riesige, ca. 10 Meter hohe Rock-in-Rio-Logo am Eingang des Festivalgelände war nun auch endlich knallrot angemalt und Unmengen an schrägen Typen strömten bereits am Nachmittag auf das Festivalgelände. Ich machte Mittag meinen üblichen Rundgang, besuchte meine Freunde von den Spaxels und ging Backstage in die Kantine Essen. Mit meiner Festival-Akkreditierung durfte ich auf dem riesigen Gelände so gut wie überall hin. Ich schaute hinter jeder der acht Bühnen. Es gab dort alles, ein Riesenrad und sogar eine Hochzeitskirche, in der man heiraten konnte. Ich konnte überall hin, nur in den riesigen VIP-Bereich durfte ich nicht. Ich konnte die Techniker auf der Mainstage besuchen und beobachten oder mich einfach nur durch das Gelände treiben lassen. Dabei hatte mich schon in den ersten Tagen etwas besonders fasziniert. Die riesige Seilrutsche, die direkt an der Hauptbühne vorbeiführte. Ein Bierhersteller hatte diese aufgestellt. In 20 Meter Höhe konnte man während der Konzerte gratis an den größten Musikstars vorbeifliegen. Ich wollte das unbedingt machen, jedoch war ich mit diesem Wunsch nicht allein. Die Schlange vor der Seilrutsche war immer gewaltig, und da half mir meine Akkreditierung auch nicht.

Schön langsam wurde es Abend und das Festival ging an den Start. The show can go on... und der Start war gewaltig! Das Festival donnerte mich einem riesigen Feuerwerk. Minutenlang gab es ein auf den Punkt choreographiertes Meisterwerk aus klassischer Musik, tanzenden Scheinwerfern und unzähligen Feuerwerksraketen, die wie Paukenschlägen im Rhythmus der Musik explodierten. Das Ah und Oh der 250.000 Besucher und meiner Wenigkeit war fast so laut wie das Knallen der Raketen und das Dröhnen der Musik…

Ich war vom ganzen Festival total beeindruckt und vor allem davon, wie friedlich alles war. Es gab keine Alkoholexzesse und keine Gewaltübergriffe. Alle waren rücksichtsvoll, man konnte unter hunderttausend Menschen einfach am Boden sitzen. 

Nach einigen Vorbands war es soweit. Als Hauptact wäre Lady Gaga auf dem Programm gestanden, doch diese war leider erkrankt. Stattdessen kam Maroon Five… Doch davor als Einleitung stand der große Auftritt der Spaxels zu meiner Musik auf dem Programm. Ich war mitten im Publikum und mit dem Beginn der „Rock in Rio Fanfare" und dem ersten Aufleuchten der Drohnen total angespannt und nervös. Eigentlich geht es mir immer so, wenn ich nur mehr zusehen kann, was mit meiner Musik passiert. Wenn ich selbst keine Möglichkeit mehr besitze einzugreifen, anderen das Spielfeld überlassen muss und nurmehr tatenlos zusehen kann, was passiert. Und es passierte einiges, dass mir Grund gab in Panik zu verfallen... Da ich mit der Technik der Drohnen vertraut war, wusste ich im Gegensatz zum Publikum, dass bei meinen Freunden vom AEC gerade Ausnahmezustand herrschte. Denn ich sah die Sterne fallen. Kleine, weiße Punkte fielen aus der Formation der Drohnen zu Boden. Das bedeutete, dass nacheinander einige Drohnen den Kontakt mit der Bodenstation verloren hatten. Ich zählte im Kopf mit wie viele es waren. Ich wusste, dass wenn mehr als 10 zu Boden gehen, dann wird die Panne auch für das Publikum ersichtlich.  Ich war so damit beschäftigt zu beobachten was passiert, dass ich von meiner Musik kaum etwas mitbekam. Erst als ich sah, dass meine Freunde die Drohnen nach und nach wieder rauf ins Geschehen schickten, beruhigte ich mich. Als dann tosender Applaus aufbrandete, war alles wieder gut. Die technische Analyse ergab, dass ein starker Richtfunkstrahl genau den Funk für die Spaxels kreuzte und die Signale der Bodenstation störte. Nachdem man wusste, was der Grund für die Probleme war, konnte man diese für die bevorstehenden beiden Auftritte beheben. So konnte ich die Show noch zweimal ganz relaxt und ohne Panik genießen... die Reise geht weiter nach dem großen Sturm

Rock in Rio 6

Gedichte in der Strandbar, Justin und Alicia im Lichtermeer und Rettung durch einen neu gewonnenen Freund.

Von nun an waren die Tage stressfrei und leicht. Der Morgen begann mit einem herrlichen Frühstück, dann ging es an die Arbeit. Ich setzte mich in der Hotellobby an einen der zwei Computer und begann zu schreiben. Ich musste einiges für ein großes Big Band Projekt erledigen, dazu habe ich mir extra eine Demo-Version meines Notenschreibprogrammes auf den Hotelrechner geladen. Traditionellerweise werden Hotelrechner sehr wenig benutzt und so konnte ich in aller Ruhe arbeiten, Kaffee holte ich mir einfach vom Frühstücksbuffet.

Mittags war dann der Zeitpunkt, an dem die Jungs der Truppe auch schön langsam zum Frühstück kamen, das Hotel hatte sich schon auf die Spätaufsteher eingestellt... und danach hieß es meist Badehose schnappen, rein in den Mietwagen und ab an den Strand.

So schnell wie es eine Routine gab, so schnell war es aber auch vorbei. Plötzlich war es die letzte Fahrt an den Strand, die letzten Spuren im Sand... und ein letztes Gedicht in einer Strandbar.

Der letzte Festivaltag an dem ich dabei, war dann noch einmal die Sahne auf allem. Ich schaffte es während der Show auf die Main Stage. Ein halber Meter von mir war Alicia Keys auf ihrem Weg zum Auftritt im Golfwagen an mir vorbeigefahren!

Ihre Show war grandios, und als alle Zuschauer die Handy zückten und die Lämpchen anmachten, konnte man an den zahllosen Lichtern erahnen, wie viele Menschen hier friedlich zusammen waren.

Ich machte mich ein letztes Mal auf dem Weg zum übergroßen Rock in Rio Logo am Eingang, um einige letzte Fotos zu schießen. Dann ging es zurück zur Hauptbühne, denn es kam Justin Timberlake… und das war das Coolste überhaupt. Davon aber mal ganz abgesehen, dass die Show umwerfend war, ich konnte ihn direkt vor der Bühne miterleben, direkt im Sicherheitsbereich hinter der Security... Ich machte Foto um Foto und dazwischen kleine Videos direkt vor Justin!

Und plötzlich ging bei meinem Handy der Akku in die Knie... Was tun?... Ich lief zur Containerstadt hinter der Bühne (für Rock in Rio arbeiteten insgesamt 35.000 Leute) und stürmte in den erstbesten Container. Darin saß ein junger Brasilianer. Er arbeitete für die Stromversorgung der Hauptbühne. Ich schilderte ihm mein Problem. Wie die meisten Brasilianer war sein Englisch eher dürftig, Aber das machte nichts… Ein Ladegerät war schnell gefunden, was angesichts der Handydichte überall nicht wirklich überraschend war. Wir hatten uns super unterhalten, gemütlich Kaffee getrunken und Kekse gegessen… Bei 20 Prozent Ladestand im Akku kehrte ich dann wieder zurück zum Konzert…

Eine letzte Runde und dann zurück ins Hotel, was für ein Konzert... Ich war angekommen... am Höhepunkt der Reise!

Rock in Rio 7 

Die Massen strömen, ein letztes Bier und wo ist eigentlich meine Jacke?

Von meinem Fenster aus konnte ich genau auf eine Fußgängerbrücke blicken, die extra für Rock in Rio verstärkt wurde... stundenlang strömten nun Menschenmassen an meinem Fenster vorbei… für diesen letzten Abend hatte ich mir speziell ein letztes Bier reserviert. Ich stand nun ganz einsam und alleine beim Kühlschrank… mit Blick auf die vielen Leute konnte ich mir noch Gedanken über all das, was passiert ist, machen und genoss das letzte Bier.

Noch einmal frühstücken und einen kleinen Rundgang durch das nunmehr menschenleere, aber bereits topsauber geputzte Festivalgelände…vorbei an der Main Stage, vorbei an der Rutsche, dem Riesenrad, den überdimensionalen Kopfhörer….noch schnell einige T-Shirts gekauft und dann ging es zurück nach Linz. Bei der Ankunft am Flughafen schüttete es. Seit zehn Tagen das erste Mal Regen und ich dachte, wo ist eigentlich meine Lederjacke? … Sie war noch im Hotel und ich bekam sie erst Wochen später zurück. So im Regen bei einem Kaffee am Flughafen bekam ich die Nachricht, dass ich nicht mehr in der WhatsApp Gruppe. „Rock In Rio“ bin.... irgendwie traurig, das Ende der Reise!

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About the Author

1962 in Gmunden geboren, maturierte an der HTL für chemische Betriebstechnik in Wels | Studium (Jazzposaune) am Brucknerkonservatorium in Linz | Anton Bruckner Privatuniversität - Studium für Klassische Komposition (Master of Arts) - Musiktheorie (Bachelor of Arts) | Jazz-Posaunist und Bandleader | internationale Konzerte und Jazz-Festivals ua. in Russland, Italien, Ungarn, Belgien und Deutschland | Produktion international erfolgreichen Tonträgern mit verschiedenen Formationen im Bereich Blues, Jazz, Rock und Popularmusik, beteiligt. | Komponist in der Film- und Fernsehmusik.

Hermann Miesbauer

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